Als wär nichts passiert

In den vergangenen Wochen habe ich meinen Blog ziemlich vernachlässigt. Man könnte fast meinen, es wäre einfach nichts passiert, aber das ist es nicht. Von Zeit zu Zeit habe ich einfach nicht die Muße, alles aufzuschreiben, und die letzten Wochen gehörten ganz klar in diese Kategorie.

Sie gehörten aber auch in die Kategorie Urlaub! Und das sogar drei Wochen lang! Und während dieser drei Wochen habe ich nicht etwa einfach nichts getan…

:: Oranje!

Wir haben Amsterdam besucht. Die niederländische Hauptstadt lockte uns und drei unserer Freunde in der ersten Urlaubswoche. Die Stadt ist bekannt für Grachten und Gras, für Fahrräder, Fritten und Freizügigkeit, für Romantik, Rotlicht und Multikultur. Alles Klischees – und Amsterdam bedient sie alle! In fünf Tagen haben wir uns Museen angesehen (ein Grachtenmuseum, das Rijksmuseum, das Anne-Frank-Haus), wir haben Kirchen bestaunt (die Oude Kerk (bekannt aus dem Roman „Bis ich dich finde“) und die Wester Kerk), unser drittes Hard-Rock-Café besucht (nach Kopenhagen und Berlin), den Palast umrundet, das Tram-System kapiert und im Straßenverkehr jeden Tag unser Leben riskiert. Wir haben das Homomonument gesehen, dessen drei rosa Granit-Winkel an die Verfolgung Homosexueller durch die deutschen Nationalsozialisten erinnern sollen.

Amsterdam war der anstrengendste Teil unseres Urlaubs. Wir sind trotz Tram, Bus und Metro viele Kilometer durch die Stadt gelaufen. Die Stadt ist wunderschön, größtenteils uralt und ziemlich voll. Aber auch schmutzig, laut und chaotisch, so dass mein Freund und ich die Woche darauf zur Erholung gut gebrauchen konnten.

:: Danmark

Weil es einfach naheliegend ist, besuchen wir fast jedes Jahr das Königreich im Norden. Zwar haben wir die Hauptstadt länger nicht besucht, aber für die Entspannung nach einem City-Urlaub sind die Ferienhäuser an den Küsten wie geschaffen. Weil wir an der Ostsee wohnen, beziehen wir regelmäßig ein Häuschen auf der anderen Seite. Interessante Fotos von dort gibt es diesmal nicht, meistens hat es geregnet. Meistens…

Nach diesen beiden Urlaubswochen durfte ich noch eine ganze Woche allein entspannen. Die freie Zeit nutzte ich, um meine Familie zu besuchen oder einfach nur zu faulenzen, Fotos zu sortieren und zu lesen. Inzwischen arbeite ich natürlich längst wieder (ich hab ja nicht ewig Urlaub…). Und ich freue mich schon jetzt wieder aufs Wochenende!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*