Ab in den Dschungel

Wenn man heute von „dem Dschungel“ spricht, denken viele zuerst an den australischen Busch und abgehalfterte C- bis Z-Promis. Der Dschungel, in den wir uns gestern mit vier Freunden wagten, ist aber älter, schöner, gefährlicher und viel unvergesslicher.

„Das Dschungelbuch“ basiert auf sieben indischen Erzählungen aus den Jahren 1894 und 1895. Richtig berühmt wurde es bei uns mit der Zeichentrick-Umsetzung von Walt Disney aus dem Jahr 1967. Gestern, also fast fünfzig Jahre später, sahen wir uns im Kino die Real-Animationsfilm-Umsetzung an, die natürlich auf Disneys Zeichentrick-Variante basiert. Ich muss zugeben, dass ich den Zeichentrickfilm nie gesehen habe – zumindest konnte ich mich nicht an die Geschichte erinnern, auch wenn ich Mowgli, Balu und Baghira ebenso kannte wie Schir Khan und die listige Kaa. Vermutlich hatte ich ein Bilderbuch, als ich ganz klein war.

Der Film hat uns ganz gut gefallen. Er ist sicher nicht der Hit des Jahres, aber wir konnten lachen und stolz auf den kleinen Mowgli sein. 3D ist bei diesem Film kein Muss. Die Musik war sehr schön und natürlich kann der bewanderte Disney-Fan mitsingen, wenn Balu es mit Gemütlichkeit probiert und King Louis sein will wie Duhuhuuu.

Passend zum Dschungel macht bei uns der Frühling allmählich Fortschritte. Die Bäume in dem kleinen Park gegenüber werden jetzt langsam grün, während die vielen Frühlingsblumen zu ihren Füßen ihre Blütezeit bald schon wieder hinter sich haben. Apriltypisch ist es momentan nicht ganz einfach, sich auf eine Wetterlage einzustellen und tatsächlich ist man gut beraten, sich für Sonnenschein, Wind und Regen gleichzeitig auszurüsten, wenn man aus dem Haus geht. Mein Freund hat sich heute rausgewagt und ist zum Sport gegangen – gerade sehe ich ihn zurückkommen.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes Wochenende.

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